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Herzlich willkommen bei www.yips-info.com

Meine Arbeit dient der Aufklärung, Erforschung und Intervention von plötzlich auftretenden motorischen Störungen, den „Yips“ (gespr. Jips). Kontakt zum Thema Yips unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (s. auch Vita).

Den Namen „Yips“ prägte der Golfspieler und dreifache Major–Sieger, Tommy Armour. Er beendete bereits mit 41 Jahren seine Profikarriere aufgrund von plötzlich auftretenden, unwillkürlichen und ruckartigen Muskelzuckungen im Bereich des Handgelenks – kurz „Yips“ genannt. Die Bewegungsstörung (das Zucken oder das Zittern) tritt beim Golfer meistens in der Annäherungsphase zum Golfball auf und führt zu Problemen beim Putten. Der Ball wird häufig an der Schlägerhacke getroffen (sogenannte Sockets). Die Trefferleistung kann sich deutlich verschlechtern.

Andere bekannte Golfer, die unter dem Zucken beim Putten (Puttyips) zu leiden haben oder hatten, sind zum Beispiel: Ben Hogan, Arnold Palmer, Sam Snead, Tony Jacklin, Tom Watson, Mark O`Meara, Freddy Couples, etc.

Auch die Karriere von Deutschlands prominentestem Golfspieler - Bernhard Langer - wurde schon mehrfach durch immer wieder auftretende Yips beinahe beendet. So benötigte er beispielsweise 1988 bei den British Open an Loch 17, aus einer Entfernung von einem Meter, fünf Schläge um den Ball einzulochen! (s. Der Spiegel 34/1988)

Weitere Sportarten, bei denen das Zucken beobachtet werden kann, sind Bogenschießen, Dart, Bowling, Tennis, Billard und viele andere mehr.

Aber auch Chirurgen, Zahnärzte, Musiker und andere Berufsgruppen, die ihre Hände für präzise Arbeit benötigen, können von Yips betroffen sein.

Gerade für diesen Personenkreis – von Profisportlern einmal abgesehen - ist die motorische Beeinträchtigung durch Yips unter Umständen von existenzieller Bedeutung, da manifeste Dystonien nicht nur zur Leistungseinschränkung, sondern im Extremfall auch zur endgültigen Berufsaufgabe führen können.