Mentales Training mal anders – "verrückte" Puttübungen und "Aha-Erlebnisse"

In einem ersten Beratungsgespräch (kinematische Messung der Puttbewegung mit dem SAM Puttlab, www.scienceandmotion.com) identifizieren Sie zusammen mit Bernd Gerland persönliche Einstellungen und Verhaltensweisen (z.B. Angst, Kontrollzwang), die Sie davon abhalten, Ihr „eigentliches“ Potential zu spielen. Danach wird mit einfachen Puttübungen Ihr ganz persönliches und individuelles Trainingskonzept entwickelt. Der Erfolg der "verrückten" und teilweise paradoxen Spezialübungen wird mit dem SAM Puttlab dokumentiert. Die Puttübungen werden so vermittelt, dass Sie diese zu Hause und auf dem Golfplatz selbst üben und vertiefen können.

Das innovative ist, dass dieses "Mentaltraining" gerade nicht auf den klassischen psychologischen Behandlungsmethoden, wie z. B. diverse Anti-Stress Entspannungsübungen mit Atmungsregulation oder Gesprächsregulation, basiert.  Diese Techniken zu erlernen, bedeutet für einen Hobbygolfer ernorm viel Aufwand. Zudem ist es fraglich, inwieweit diese Anti-Stress Methoden im Wettkampf einsetzbar sind und ob diese eventuell mühsam erlernten Techniken gegen den Yips überhaupt wirken. Häufig wird von Betroffenen berichtet, dass diese teilweise mit viel Zeit und Geld bezahlten erlernten Methoden gar nicht gegen das Muskelzucken helfen. Der Yips scheint immun gegenüber diesen Behandlungen.

Das Erleben und Erfahren einer störungsfreien Bewegung durch praktische Übungen mit dem Putter hat hingegen einen starken Einfluss auf die angeschlagene Psyche des Yipsbetroffenen.  

Das Spiel im Kopf

Trainer und Spitzengolfer stimmen darin überein, dass mindestens 60% eines guten Bewegungsablaufes geistiger Natur sind.

Dennoch investiert der „gewöhnliche“ Golfer kaum 5% seiner Trainingszeit, um seine mentalen Fähigkeiten zu kultivieren.

Psychische Anspannung und Ängste können Konzentrationsmangel und Beeinträchtigungen motorischer Fähigkeiten zur Folge haben - bis hin zu den berüchtigten Yips beim Golf.

Ein Geheimnis der Spitzengolfer ist es daher, begangene Fehler und die damit verbundenen Ängste und Blockaden psychisch zu löschen bzw. in der Vorsorge darauf zu achten, bestimmte Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen.

Mentaltrainer Michael Lutz bietet ein Coaching (Energetische Psychologie) u.a. in dem Bereich Prüfungsangst an. Informationen unter www.genialgemerkt.de

Checkliste - Golf - zur Einschätzung der mentalen Stärke

Bitte bewerten Sie die folgenden Aussagen mit unten stehenden Ziffern/Punkte:

  • 0 = Nie
  • 1 = Selten
  • 2 = Manchmal
  • 3 = Oft
  • 4 = Immer
  1. Vor der Runde oder einem Turnier bin ich übermäßig angespannt.
  2. Im Training – z.B. Drivingrange – sind meine Schläge wesentlich besser und konstanter als auf dem Platz.
  3. Ich ärgere mich über unangebrachtes Verhalten, z.B. Etiketteverstöße anderer Spieler und spiele dann nicht mehr so gut, wie ich es eigentlich kann.
  4. Während der Runde führe ich mehr negative als positive Selbstgespräche.
  5. Ich schlage den Ball genau dort hin, wo er eigentlich nicht hin soll (z.B. Bunker, Wasserhindernis etc.).
  6. Ich ärgere mich über schlechte Schläge… auch noch am nächsten oder übernächsten Loch.
  7. Es gibt Tage, an denen mein Spiel plötzlich völlig einbricht.
  8. Beim Putten habe ich ein seltsames “Zucken“ im Handgelenk (Hier die Punktezahl x 2).
  9. Nach einigen schlechten Schlägen in Folge, zweifle ich an meiner Schwungtechnik, habe „Angst“ vor dem nächsten Schlag.
  10. Beim Ansprechen des Balles denke ich bereits an den möglichen Score, das nächste Loch, den Gewinn, etc.
  11. Es frustriert mich, wenn ich eine schlechte Runde spiele bzw. meinen Ansprüchen nicht gerecht werde.
  12. Es macht mich nervös, wenn andere mir beim Spiel zuschauen.
  13. Ich fühle mich vom nachfolgenden Flight gehetzt, quasi wie auf der "Flucht“.